Eric M. Kressnig, der zweite Preisträger
Eric M. Kressnig, der zweite Preisträger des nach Rudolf Hradil benannten Graphik-Stipendiums 2011
Iris Andraschek, die erste Preisträgerin
Iris Andraschek, die erste Preisträgerin des nach Rudolf Hradil benannten Graphik-Stipendiums 2009

Das Rudolf-Hradil-Grafik-Stipendium

Der Erste-Salzburger Sparkasse-Kulturfonds vergibt seit 2009 das Rudolf-Hradil-Grafik-Stipendium. Ausgeschrieben wird das Stipendium in einem Abstand von zwei Jahren für Radierung, Flachdruck (z. B. Lithographie) sowie Hochdruck (z. B. Holzschnitt) oder für Kombinationen daraus (z. B. Künstlerbücher).


Ende März 2011 traf sich in Wien die Jury für das 2. Hradil-Stipendium. Es lagen 19 Einreichungen, die alle von hoher Qualität waren, vor. Die Juroren entschieden sich einstimmig für Eric M. Kressnig, als zweiten Hradil-Stipendiaten (www.kressnig.com).

Die Juroren waren: Dr. Matthias Boeckl (Kunsthistoriker, Professor an der Universität für angewandte Kunst, Wien), Prof. Gunter Damisch (Maler, Grafiker, Professor an der Universität der bildenden Künste in Wien) und Dr. Antonia Hoerschelmann (Kuratorin an der Albertina, Wien).  

 

Im Jahr 2009 wurde das Stipendium an Iris Andraschek (Wien) vergeben. Die Jury bestand aus: Dr. Matthias Boeckl, Gunter Damisch und Dr. Antonia Hoerschelmann.

 

Die Dotierung

Das Arbeits-Stipendium ist mit € 5.000,- dotiert und ermöglicht einer Künstlerin / einem Künstler die Vertiefung druckgrafischer Techniken in der renommierten Grafischen Werkstatt im Salzburger Traklhaus (www.lithowerkstatt.at).

 

Die Präsentation

Gegen Ende des Stipendiums wird eine Präsentation der entstandenen Arbeiten in der Grafischen Werkstatt organisiert. Der Künstler / die Künstlerin sollte während des Aufenthalts in der Grafischen Werkstatt eine Druckgraphik für den Auslober des Preises drucken.

 

Die Bewerbungs-Bedingungen

Bewerben können sich Künstlerinnen und Künstler aus Österreich und dem benachbarten Ausland. Deutschkenntnisse oder sehr gute Englischkenntnisse sind erforderlich.

 

Dieses Stipendium ist kein Entdeckungspreis für Künstlerinnen / Künstler, die sich erst mit Druckgraphik auseinandersetzen wollen, sondern eine Anerkennung für Künstlerpersönlichkeiten, die bereits auf erfolgreiche Ausstellungen und grafische Erfahrungen zurückblicken. Die Bewerberinnen / Bewerber für das Rudolf-Hradil-Stipendium sollen daher ein künstlerisches Werk haben, das mindestens zehn Jahre umfasst und in Katalogen und Dokumentationsmaterial belegt ist.

 

Die Einreichung

Druckgrafische Vorkenntnisse sind mit mindestens fünf Grafiken (möglich sind alle Drucktechniken), jedoch maximal 20 Arbeiten, zu belegen. Zusätzlich sollen Zeichnungen oder Konzepte eingereicht werden, die sich für eine grafische Umsetzung eignen. Die Blätter können bis maximal 70 x 100 cm groß sein und sollen in Mappen vorgelegt werden. Weitere Arbeiten können in Form von Fotografien präsentiert werden.

Den eingereichten Arbeiten ist ein Lebenslauf, der über Ausbildung, Ausstellungen und eventuelle Projekte (im druckgrafischen Bereich) Aufschluss gibt, anzuschließen. In der Biografie soll die genaue Adresse mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse angegeben werden.

 

Nächste Ausschreibung erfolgt im Herbst 2012; Einreichungen ab Jänner 2013

Die Einreichungen sind unter „Betreff: Hradil-Stipendium“ zu senden an:

 

Kulturabteilung Land Salzburg

Franziskanergasse 5A, 2. Stock

5010 Salzburg

Österreich

 

Oder persönlich abzugeben:

Montag – Donnerstag: 8.00 - 12.00 Uhr sowie 14.00 - 16.00 Uhr

Freitags: 8.00 - 12.00 Uhr.

 

Weitere Informationen:

ERSTE-Salzburger Sparkasse-Kulturfonds

Mag. Stefan Soriat

Tel. +43 5 0100 48135

stefan.soriat@salzburg.sparkasse.at

 

Kulturabteilung Land Salzburg

Dr. Dietgard Grimmer

Tel.: +43 662 8042-2099

dietgard.grimmer@salzburg.gv.at