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Im März 2013 traf sich die Jury in Wien für das dritte Hradil-Stipendium. Es lagen 20 Einreichungen, alle von hoher Qualität, vor. Die Juroren entschieden sich einstimmig für Christian Schwarzwald als Stipendiaten.
Christian Schwarzwald wurde 1971 in Salzburg geboren und lebt in Berlin. Seine Ausbildung absolvierte er an der Akademie der bildenden Künste in Wien und Athen.
Seine Arbeiten wurden bisher schon mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet und seit 1990 kann Christian Schwarzwald auf eine umfangreiche Ausstellungskarriere im In- und Ausland blicken.
Ausstellung 02.05. - 01.06.2013
RUDOLF HRADIL Ein Maler auf Reisen
www.galerie-welz.at/de/ausstellungen/ausstellungen.php
Ausstellungsbeteiligung Mai 3013 - 30. März 2014
Mit Texten von Friedrich Achleitner, Friedrich Kurrent und Matthias Boeckl
Gestaltung: Eric Pratter, Anna Pratter
Verlag MürySalzmann Salzburg
132 Seiten, zahlreiche Abbildungen
Format: 23.5 x 28 cm,
gebunden, mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-99014-065-9
erscheint im September 2012
"Hradils Zeichnen hat etwas Ereignishaftes, ist darauf angelegt, dass etwas passiert." (Otto Breicha)
Im umfangreichen Oeuvre Rudolf Hradils nehmen die Zeichnungen von Anbeginn einen festen Platz ein. Seit einem frühen Londonaufenthalt begleiteten ihn seine Skizzenbücher auf allen Reisen. Ob das jetzt Paris war (wo er Fernand Légers ungewöhnliche neue Sicht auf die Großstadt kennen lernte) oder New York, Rom, Berlin oder Wien. Längere Aufenthalte in den frühen neunziger Jahren ermöglichten es ihm, sich Wien ausschließlich und ausführlicher zu widmen. Und er näherte sich der Stadt von ihren Rändern her, dem Gürtel, dem Wien der Vororte und der Vorortezüge, was ihn natürlich immer wieder zu den Stadtbahnbauten Otto Wagners führte. Nach Ausflügen nach Schönbrunn oder zum Belvedere, zum Naschmarkt und der Secession, dem Apollokino oder dem Galopprennplatz in der Freudenau erwanderte er sich einen Großteil der repräsentativen Ringstraßenbauten und erreichte schließlich, als Zentrum der Stadt, den Stephansdom.
In diesem Band richten Friedrich Achleitner und Friedrich Kurrent als Jugendfreunde den Blick vor allem auf die Person Rudolf Hradil, Achleitner vornehmlich auf das Wesen seiner Zeichenkunst, und Matthias Boeckl, seit einer ersten Publikation über die Zeichnungen bestens mit Stil und Thematik des Künstlers vertraut, wirft den Blick des Kenners und Kritikers auf diese Sicht der Großstadt Wien.
Das faszinierend Neue an diesem Bildband ist das ebenbürtige Nebeneinander von kleinen und größeren ungeschönten und freien Skizzen und großen geschlossenen Zeichnungen.
Wir suchen nach Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen des Künstlers in öffentlichen Sammlungen, Privatbesitz und Kunsthandel.
Für Hinweise sind wir dankbar.
Alle Informationen werden diskret behandelt.